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Ziele und Umsetzungen
im Schuljahr 2008-09
Qualitätserklärung:
Die
Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der Bildungsarbeit am
IKA-Reutte erfolgt auf der Grundlage des gemeinsamen
Qualitätsmanagementsystems HTL Q-SYS der technischen,
gewerblichen und kunstgewerblichen Schulen Österreichs sowie der
bundes- und landesweiten Zielvereinbarungen.
Verschiedene Impulse, zum Beispiel die Initiative „Qualität in
Schulen – Q.I.S.", haben dazu geführt, dass sich die
Qualitätsansätze an den HTL in vielfältiger Weise entwickelt haben,
bis hin zur Zertifizierung einzelner Schulen nach ISO- bzw. EFQM -
Standard. Standardisierungsbestrebungen einzelner Bereiche des
technischen Schulwesens in verschiedenen Bundesländern haben zur
Vereinheitlichung der Abläufe bei wichtigen Prozessen beigetragen.
Das Qualitätsmanagementsystem HTL Q-SYS trägt allen diesen
Entwicklungen Rechnung
und schafft einen gemeinsamen Rahmen für ein universelles, alle
österreichischen
HTL einschließendes Qualitätsnetzwerk.
Die Einführung dieses gemeinsamen, alle Bereiche des technischen
Schulwesens umfassenden
Qualitätsmanagementsystems hat zum Ziel, die Ausbildungsqualität
nachhaltig
zu sichern und kontinuierlich zu verbessern.
HTL Q-SYS wird auch dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der HTL
im nationalen
und internationalen Bildungsumfeld auszubauen und eine gesicherte
Basis für die Vergleichbarkeit
der Bildungsabschlüsse bieten. Die Sicherung der Diplomanerkennung
entsprechend den EU-Richtlinien sowie die Anrechnung von
Vorkenntnissen für weiterführende
Studien durch entsprechende Credits (z. B. in VQTS, ECTS) sind
weitere Ziele
in Verbindung mit der Einführung von HTL Q-SYS.
Aktuelle
Schwerpunkte:
1. Schulprogramm:
Das
Schulprogramm ist das Präsentations- und Steuerungsinstrument einer
jeden HTL; es enthält das Schulprofil, das HTL-Leitbild und die
Q-Matrix sowie die mittel- und kurzfristige Entwicklungs- und
Umsetzungsplanung (EUP) einschließlich einer Standortbestimmung.
2. Leistungsbeurteilung:
Die
Leistungsbeurteilung ist ein Thema, das stark das Lernverhalten, die
Lernleistung und die Lernmotivation der SchülerInnen beeinflusst.
Auf der Basis von empirischen Befunden (Fragebögen für SchülerInnen
und Lehrkräfte) werden der Iststand analysiert und gezielte
Verbesserungsmaßnamen in Richtung einer förderlichen
Leistungsbeurteilung in Angriff genommen.
3. Weiterentwicklung
der pädagogisch-fachlichen sowie administrativen Kompetenz:
Mit
diesem Schwerpunkt wird der Bedeutung von kompetenten Lehrkräften
und eines kompetenten Verwaltungspersonals für die Erreichung von
guten Lernergebnissen Rechnung getragen. Angestrebt wird die
Entwicklung und Umsetzung einer systematischen Personalentwicklung
durch gezielte Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, vor allem auch in
Verbindung mit anderen Schwerpunkten (wie z.B. der
Leistungsbeurteilung oder der Individualisierung allgemein).
4. Pädagogische
Konzepte auf Klassenebene:
Sich vernetzen und die Grenzen von Fachgebieten überwinden, sind
Herausforderungen auch an das Bildungssystem. Von einzelnen
Lehrplan-Interpreten zur gemeinsamen Umsetzung von
Klassenprogrammen, lautet das künftige Motto. Dies bedeutet im
Besonderen eine Abstimmung und Koordinierung mit FachkollegInnen
sowie den Einsatz von Hilfsmitteln (wie z.B. Lernplattformen), die
diese Prozesse unterstützen. Aufbauend auf dem Befund aus einer
Erhebung (Fragebogen für Lehrkräfte) werden Verbesserungsziele
formuliert und sukzessive umgesetzt.
5. Orientierung
des Unterrichts am Stand der Technik und des Arbeitsmarktes:
Die
technischen, gewerblichen und kunstgewerblichen Schulen sehen einen
wichtigen Auftrag darin, die Lehrpläne und den Unterricht
entsprechend den Anforderungen der technologischen Entwicklung und
des Arbeitsmarktes zu gestalten. Die impliziert, dass in
regelmäßigen Zeitabständen ein umfassendes Feedback über die
erreichten Lernergebnisse einzuholen ist und aus dem Befund die
erforderlichen Schlussfolgerungen zu ziehen sind.
6. Individualisierung:
In logischer Weiterverfolgung des Entwicklungsschwerpunktes
„Leistungsbeurteilung“ wurde vereinbart, ab dem Schuljahr 2007/08
die Individualisierung des Unterrichts umfassend und systematisch in
Angriff zu nehmen. Entsprechende Ziele sind in der HTL Q-Matrix
enthalten; sie beinhalten die Anpassung von Lehr- und Lernformen an
die individuellen Begabungen der SchülerInnen, die Förderung des
Interesses und der Leistungsbereitschaft, die Entwicklung und
Umsetzung von Konzepten zur Förderung von SchülerInnen mit
Lernproblemen, die Begabungsförderung oder die Vermittlung von
Kompetenzen für lebenslanges Lernen.
Aufbauend auf dem Befund aus einer Erhebung (Fragebogen für
SchülerInnen, Fragebogen für Lehrkräfte, Erhebungsraster der Schule)
werden Verbesserungsziele formuliert und sukzessive umgesetzt.
7. Individualfeedback:
Die
Einholung eines Individualfeedbacks eröffnet die Möglichkeit, nicht
nur eine Gesamteinschätzung seiner Stärken und Schwächen zu
erhalten, sondern auch individuelle Botschaften wahr zu nehmen. Dies
unterstützt die Individualisierung des Unterrichts, fördert aber
auch ein personenzentriertes Handeln gegenüber MitarbeiterInnen. Der
Schwerpunkt trägt der Überzeugung Rechnung, dass die Einholung eines
Individualfeedbacks auf allen Ebenen (der Lehrkräfte von den
SchülerInnen, der Schul-/Abteilungs-/Werkstättenleitung von den
Lehrkräften) Verbesserungsprozesse initiiert und zur
Qualitätssteigerung der Bildungsinstitution wesentlich beiträgt.
8. Schulstandort:
Planung und Umzug der Schule in ein neues Gebäude im Zentrum von
Reutte – Planungsphase im Schuljahr 2008/09
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