IKA-Reutte Kolleg für Automatisierungstechnik

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HTL Q-SYS
Allgemeine Informationen zum Konzept HTL-QSYS
Dokumente
Informationen, Richtlinien und Dokumente zur Initiative HTL Q-SYS zum Download

Links:
www.qibb.at
www.htl.at
www.bmukk.gv.at

 

Ziele 2007-08 Ziele 2008-09 Ziele 2009-10 Ziele 2010-11
Ziele 2011-12      
 

Ziele und Umsetzungen im Schuljahr 2008-09

 

Qualitätserklärung:
Die Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der Bildungsarbeit am IKA-Reutte erfolgt auf der Grundlage des gemeinsamen Qualitätsmanagementsystems HTL Q-SYS der technischen, gewerblichen und kunstgewerblichen Schulen Österreichs sowie der bundes- und landesweiten Zielvereinbarungen.
Verschiedene Impulse, zum Beispiel die Initiative „Qualität in Schulen – Q.I.S.", haben dazu geführt, dass sich die Qualitätsansätze an den HTL in vielfältiger Weise entwickelt haben, bis hin zur Zertifizierung einzelner Schulen nach ISO- bzw. EFQM - Standard. Standardisierungsbestrebungen einzelner Bereiche des technischen Schulwesens in verschiedenen Bundesländern haben zur Vereinheitlichung der Abläufe bei wichtigen Prozessen beigetragen. Das Qualitätsmanagementsystem HTL Q-SYS trägt allen diesen Entwicklungen Rechnung
und schafft einen gemeinsamen Rahmen für ein universelles, alle österreichischen HTL einschließendes Qualitätsnetzwerk.
Die Einführung dieses gemeinsamen, alle Bereiche des technischen Schulwesens umfassenden
Qualitätsmanagementsystems hat zum Ziel, die Ausbildungsqualität nachhaltig zu sichern und kontinuierlich zu verbessern.
HTL Q-SYS wird auch dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der HTL im nationalen
und internationalen Bildungsumfeld auszubauen und eine gesicherte Basis für die Vergleichbarkeit der Bildungsabschlüsse bieten. Die Sicherung der Diplomanerkennung entsprechend den EU-Richtlinien sowie die Anrechnung von Vorkenntnissen für weiterführende Studien durch entsprechende Credits (z. B. in VQTS, ECTS) sind weitere Ziele in Verbindung mit der Einführung von HTL Q-SYS.

Aktuelle Schwerpunkte:

1.  Schulprogramm: Das Schulprogramm ist das Präsentations- und Steuerungsinstrument einer jeden HTL; es enthält das Schulprofil, das HTL-Leitbild und die Q-Matrix sowie die mittel- und kurzfristige Entwicklungs- und Umsetzungsplanung (EUP) einschließlich einer Standortbestimmung.

2.  Leistungsbeurteilung: Die Leistungsbeurteilung ist ein Thema, das stark das Lernverhalten, die Lernleistung und die Lernmotivation der SchülerInnen beeinflusst. Auf der Basis von empirischen Befunden (Fragebögen für SchülerInnen und Lehrkräfte) werden der Iststand analysiert und gezielte Verbesserungsmaßnamen in Richtung einer förderlichen Leistungsbeurteilung in Angriff genommen.

3. Weiterentwicklung der pädagogisch-fachlichen sowie administrativen Kompetenz: Mit diesem Schwerpunkt wird der Bedeutung von kompetenten Lehrkräften und eines kompetenten Verwaltungspersonals für die Erreichung von guten Lernergebnissen Rechnung getragen. Angestrebt wird die Entwicklung und Umsetzung einer systematischen Personalentwicklung durch gezielte Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, vor allem auch in Verbindung mit anderen Schwerpunkten (wie z.B. der Leistungsbeurteilung oder der Individualisierung allgemein).

4. Pädagogische Konzepte auf Klassenebene: Sich vernetzen und die Grenzen von Fachgebieten überwinden, sind Herausforderungen auch an das Bildungssystem. Von einzelnen Lehrplan-Interpreten zur gemeinsamen Umsetzung von Klassenprogrammen, lautet das künftige Motto. Dies bedeutet im Besonderen eine Abstimmung und Koordinierung mit FachkollegInnen sowie den Einsatz von Hilfsmitteln (wie z.B. Lernplattformen), die diese Prozesse unterstützen. Aufbauend auf dem Befund aus einer Erhebung (Fragebogen für Lehrkräfte) werden Verbesserungsziele formuliert und sukzessive umgesetzt.

5. Orientierung des Unterrichts am Stand der Technik und des Arbeitsmarktes: Die technischen, gewerblichen und kunstgewerblichen Schulen sehen einen wichtigen Auftrag darin, die Lehrpläne und den Unterricht entsprechend den Anforderungen der technologischen Entwicklung und des Arbeitsmarktes zu gestalten. Die impliziert, dass in regelmäßigen Zeitabständen ein umfassendes Feedback über die erreichten Lernergebnisse einzuholen ist und aus dem Befund die erforderlichen Schlussfolgerungen zu ziehen sind.

6.  Individualisierung: In logischer Weiterverfolgung des Entwicklungsschwerpunktes „Leistungsbeurteilung“ wurde vereinbart, ab dem Schuljahr 2007/08 die Individualisierung des Unterrichts umfassend und systematisch in Angriff zu nehmen. Entsprechende Ziele sind in der HTL Q-Matrix enthalten; sie beinhalten die Anpassung von Lehr- und Lernformen an die individuellen Begabungen der SchülerInnen, die Förderung des Interesses und der Leistungsbereitschaft, die Entwicklung und Umsetzung von Konzepten zur Förderung von SchülerInnen mit Lernproblemen, die Begabungsförderung oder die Vermittlung von Kompetenzen für lebenslanges Lernen. Aufbauend auf dem Befund aus einer Erhebung (Fragebogen für SchülerInnen, Fragebogen für Lehrkräfte, Erhebungsraster der Schule) werden Verbesserungsziele formuliert und sukzessive umgesetzt.

7. Individualfeedback: Die Einholung eines Individualfeedbacks eröffnet die Möglichkeit, nicht nur eine Gesamteinschätzung seiner Stärken und Schwächen zu erhalten, sondern auch individuelle Botschaften wahr zu nehmen. Dies unterstützt die Individualisierung des Unterrichts, fördert aber auch ein personenzentriertes Handeln gegenüber MitarbeiterInnen. Der Schwerpunkt trägt der Überzeugung Rechnung, dass die Einholung eines Individualfeedbacks auf allen Ebenen (der Lehrkräfte von den SchülerInnen, der  Schul-/Abteilungs-/Werkstättenleitung von den Lehrkräften) Verbesserungsprozesse initiiert und zur Qualitätssteigerung der Bildungsinstitution wesentlich beiträgt.

8. Schulstandort: Planung und Umzug der Schule in ein neues Gebäude im Zentrum von Reutte – Planungsphase im Schuljahr 2008/09

 

 

 

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