IKA-Reutte Kolleg für Automatisierungstechnik

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IKA-Reutte: Ingenieur Kolleg Automatisierungstechnik

Wir sind eine neue, innovative berufsbildende höhere Bildungseinrichtung im Außerfern, die fundierte Grundlagenausbildung und hochqualifizierte technische Ausbildung im Bereich Automatisierungstechnik vermittelt. Das Kolleg/Aufbaulehrgang für Maschineningenieurwesen – Ausbildungsmodul Automatisierungstechnik, kurz IKA-Reutte, stellt eine moderne und dynamische Schule als Grundlage für eine ausgezeichnete Ausbildung dar.

Die ausgeprägte Zusammenarbeit mit den umliegenden Unternehmen fordert und garantiert eine praxisnahe Ausbildung mit moderner Ausstattung.

Vorbildliches, umsichtiges und leistungsförderndes Handeln in einem angenehmen Arbeitsklima und gegenseitigen Vertrauens gilt als Grundlage zwischen Lehrenden und Lernenden.

Die Basis des IKA-Reutte bildet eine einzigartige Organisationsstruktur aus Landespolitik, lokaler Wirtschaft und regionaler Industrie. Wir sind stolz, auf dieser soliden Grundlage aufbauend, Absolventen auszubilden, die als erfolgreiche Techniker, Unternehmer und Manager wesentlich zur Entwicklung unserer Wirtschaft und Gesellschaft beitragen.

Kennzeichen der Schule:

  • Solide Grundlagenausbildung, Praxisnähe und innovativer, verantwortungsvoller Einsatz von Technik machen uns zu einem attraktiven Partner für die Wirtschaft.
  • Fachübergreifendes Denken und Handeln, Anstrengungsbereitschaft, Eigeninitiative und Kreativität soll unserer Absolventen zu wertvollen und prägenden Mitarbeitern der heimischen Wirtschaft machen.
  • Gerechtes und methodisch vielfältiges Lehren gilt als Grundsatz für ein leistungsforderndes und -förderndes Handeln und Lernen.
  • „Vernetztes Denken – Vernetztes Lernen – Vernetztes Lehren“ unter Einsatz modernster Lehrmittel ist Ziel unserer Schule.
Struktur des IKA-Reutte
Eintrittsvoraussetzung:
  • abgeschlossene, einschlägige Lehre (+ Vorbereitungslehrgang - 1 Semester)
    oder Fachschulabschluss (z.B. Maschinenbau)
    oder AHS- bzw. BHS-Reifeprüfung
  • Dauer: 4 Semester, 33 - 37 Wochenstunden
  • Form: Tagesschule
  • Abschluss: Reife- und Diplomprüfung, Berufsausbildung
  • Studienberechtigung für Fachhochschulen und Universitäten
  • Anerkennung der Ausbildung in der EU als Diplomausbildung
  • Ingenieurtitel (Standesbezeichnung in Österreich) nach 3 Jahren Praxis
  • Ablegung der Meisterprüfung im Handwerk Maschinen- und
    Fertigungstechniker nach 2 Jahren einschlägiger Praxis möglich
Schulerhalter:

Die Schulerhalter der privaten Schule mit Öffentlichkeitsrecht (vom Bundesministerium erteilt) ist der Verein: Technik-Kolleg-Reutte. Mitglieder des Vereins sind Betriebe der heimischen Wirtschaft und Industrie, Gemeinden, AK-Tirol, WK-Tirol, und das Land Tirol. Weitere Unterstützung erfolgte bei der Gründung und Erstausstattung durch die Tiroler Zukunftsstiftung, die Industriellenvereinigung Tirol und der Firma Plansee SE.

Für den Besuch der Schule ist kein Schulgeld zu bezahlen.

 

HTL Reife- und Diplomprüfung:

Das IKA-Reutte schließt mit einer Matura- und Diplomprüfung ab, die dem allgemein gültigen Abschluss der österreichischen HTL's entspricht. Dies bedeutet genauso wie für alle HTL‘s in Österreich, dass alle AbsolventInnen staatsgültige Zeugnisse, mit den damit verbundenen Qualifikationen und Berechtigungen, erhalten. 

Abschluss der 4-semestrigen Ausbildung ist somit die schriftliche und mündliche Matura- und Diplomprüfung. Alternativ kann die schriftliche 35-stündige Projektarbeit durch eine Diplomarbeit ersetzt werden. Die Diplomarbeit stellt die Durchführung,  Ausarbeitung und Dokumentation eines Projektes in Zusammenarbeit mit einer Firma aus Industrie/Gewerbe dar, in der praxisbezogene Problemlösungen umgesetzt werden.


Qualifikation:

Mit Abschluss der Schule erhalten die SchülerInnen folgende Berechtigungen:

  • Anwartschaft auf den Berufstitel Ingenieur (nach 3 Jahren facheinschlägiger Tätigkeit)

  • Anerkennung in der EU als Diplomausbildung   

  • Hochschul- und Fachhochschulberechtigung 

  • Zuordnung zu facheinschlägigen Handwerken

  • Nach 2 Jahren einschlägiger fachlicher Tätigkeit Berechtigung zur Ausübung eines fachspezifischen Gewerbes

Ziel der Ausbildung ist der Erwerb einer höheren fachlichen und allgemeinen Bildung. Sie wird mit einer Reife- und Diplomprüfung abgeschlossen. Am  Ende des 4. Semesters wird neben einer fachlichen und allgemeinen Qualifikation auch die Befähigung zu einem weiterführenden Studium an einer Fachhochschule oder Universität erreicht.

Ziel der höheren fachlichen Bildung ist die Befähigung zur Ausübung eines qualifizierten Berufs auf technischem oder  gewerblichem Gebiet in Industrie oder gewerblicher Wirtschaft zu erlangen. Konkret sollen Automatisierungs-IngenieurInnen mit starkem Praxisbezug herangebildet werden, die in der Forschung und Entwicklung, Fertigung, im Vertrieb oder im Service eingesetzt werden können. Die Fachausbildung vermittelt dabei die Grundlagen in den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Elektronik, Mess-, Steuer- und Regeltechnik, Automatisierungstechnik, Prozessdatenverarbeitung , CAD-CAM und NC-Technik.

Wirtschaftliche und nachhaltige Planung, Berechnung und Konstruktion von Komponenten sind ebenfalls Schwerpunkte der Ausbildung.

Kenntnisse über den zweckmäßigen Materialeinsatz und die geeigneten Fertigungsmethoden, die Beherrschung der Abläufe in Vertrieb, Auftragsabwicklung und Projektmanagement sowie marktnahes Denken wird vermittelt.

 

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